Startseite >> Kann man seine Espressomaschine selbst reparieren?

Kann man seine Espressomaschine selbst reparieren?

geschrieben von HomeandGarden Redaktion
Kann man seine Espressomaschine selbst reparieren?

Kann man seine Espressomaschine selbst reparieren?

Espressomaschinen sind für wahre Genießer ein echter Luxus. Viele freuen sich den ganzen Tag über auf das kleine Heißgetränk. Wenn dann die Maschine streikt, ist der Ärger groß. Doch wie kann man als Besitzer schnell herausfinden, was genau kaputtgegangen ist und ob man es vielleicht sogar selbst reparieren kann? 

Schnell zu lösende Probleme

Wenn die Espressomaschine den Geist aufgibt, muss das nicht heißen, dass man sie direkt zur Reparatur geben muss und lange keinen Espresso mehr genießen kann. Es kann schon vorkommen, dass der Brühvorgang an sich ungewöhnlich lange dauert und dabei Geräusche entstehen, die man so vorher nicht wahrgenommen hat. Wenn das der Fall ist, könnte eine einfache Kalkablagerung vorliegen. Wenn dann der gebrühte Espresso auch noch anders schmeckt, ist dies ein weiteres Zeichen für ein Kalkproblem. Das Problem lässt sich mit einer einfachen Entkalkung der Espressomaschine lösen. Damit sollte man jedoch nicht zu lange warten, denn jedes bisschen Kalk wird das Problem nur noch vergrößern. 

Egal, ob man ein Problem bemerkt oder nicht – der Siebträger der Maschine sollte ohnehin mehrmals im Jahr entkalkt werden. Der Grad der Verkalkung hängt von der jeweiligen Wasserhärte ab. Wenn weiches Wasser vorliegt, reicht schon eine halbjährliche Reinigung, bei mittelhartem Wasser sollte man im Zweifel schon alle drei Monate kontrollieren. Bei hartem Wasser sollten die Intervalle noch kürzer gewählt werden. Wie man die Espressomaschine richtig entkalkt, kann man der jeweiligen Gebrauchsanweisung entnehmen. 

Undichter Schlauch? 

Wenn die Espressomaschine undicht ist, liegt das in den meisten Fällen an einem undichten Schlauch im Inneren der Maschine. Wenn das der Fall ist, kann man den Siebträger bestmöglich öffnen, damit man gut an die Schläuche herankommt. Man sollte dabei aber auf Klebesiegel achten, denn es kann sein, dass man durch das Öffnen der Maschine die Garantieansprüche verliert. Der erste Blick sollte sich auf die Anschlüsse richten, an denen die Schlauchenden befestigt sind. Hat sich ein solcher Anschluss lediglich gelockert, kann man mit dem Festziehen des Anschlusses das Problem beheben. Wenn der Schlauch aber generell undicht ist, muss man ihn ersetzen. Ersatzteile für Espressomaschinen findet man sowohl im stationären Fachhandel als auch im Internet in verschiedenen Online-Shops. 

Wenn keine Selbstdiagnose mehr hilft

Wenn man die gängigen Probleme der Espressomaschine überprüft hat und ausschließen konnte, dass es an den Schläuchen oder Kalkablagerungen liegt, kann oft nur noch der Gang zu einem Experten helfen. Das kann passieren, wenn man die Maschine z.B. überhaupt nicht mehr einschalten kann und diese nicht reagiert. In diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Elektronik einen Defekt hat, was man als Laie nicht lösen können wird. Hilfe wird vermutlich auch dann benötigt, wenn der Brühvorgang selbst nicht mehr richtig funktioniert oder die Maschine sich für den Brühvorgang kein Wasser mehr ziehen kann. In diesem Fall könnte die Pumpe defekt sein. Der Austausch der Pumpe ist ebenfalls ein kompliziertes Unterfangen. Wenn man ohne Fachwissen an die Sache herangeht, kann man bei der eigenständigen Reparatur der Espressomaschine am Ende mehr kaputt machen, als man repariert. Gerade bei teuren Maschinen lohnt sich dann die Hilfe eines Experten. 

Auch interessant