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Sag mir wo die Pflanzen sind…

geschrieben von HomeandGarden Redaktion
Sag mir wo die Pflanzen sind…

Sag mir wo die Pflanzen sind…

Die Dekowirkung von Grünpflanzen ist in den letzten Jahren ein wenig vernachlässigt worden. Der cleane Stil, der momentan die Inneneinrichtungswelt beherrscht, ließ einfach nicht viel Platz für grünen Wildwuchs. Dabei sind Pflanzen nicht nur optisch wertvoll für ein Zimmer.

 

Beruhigend und luftreinigend

Der Farbe Grün werden in der Farbpsychologie beruhigende Eigenschaften zugesprochen. Tatsächlich wird die Farbe auch für Schlaf- und Wohnzimmer empfohlen und sogar in Krankenhäuser wird sie gern als Farbe für die Wände genommen. Wenn man ein Zimmer gezielt und gekonnt mit Grünpflanzen gestaltet geht diese beruhigende Wirkung auch direkt von den Pflanzen aus, aber nicht nur wegen der Farbe. Viele Menschen empfinden die Gegenwart von Pflanzen als tröstlich und beruhigend und haben sie gern als “etwas Lebendiges” um sich. Ein kahler Raum bekommt durch die grünen Farbakzente einen lebendigeren Anstrich und wird direkt als gemütlicher empfunden. Auch werden manchen Pflanzen durch die biologischen Vorgänge luftreinigende Eigenschaften zugesprochen, die das Raumklima merklich verbessern können. Dennoch sind in modernen Wohnkonzepten fast keine Pflanzen mehr vorgesehen. Bestenfalls ein Zen-Garten oder ein einsame Palmenzweig darf zu Dekozwecken einziehen, große und üppige Pflanzen sind fast völlig verbannt worden.

 

Ohne Fleiß kein Preis

Kakteen sind pflegeleichtSind grüne, blühende und üppige Pflanzen auf der einen Seite ein echter Gewinn für das Raumklima und richtig eingesetzt auch durchaus etwas fürs Auge gibt es auf der anderen Seite keinen traurigeren Anblick als verwelkte und vertrocknete Pflanzen. Auch staubige Blätter, Spinnweben zwischen den Zweigen oder ein mickrig-verkümmerter Gesamteindruck verleihen einer Pflanze das Gegenteil der oben beschriebenen Eigenschaften von Lebendigkeit und Gemütlichkeit. Vielmehr wirkt ihr Anblick deprimierend. Um Pflanzen dekorativ einzusetzen und ihren Wert auch zu erhalten, muss man viel Zeit in ihre Pflege investieren. Ab und zu müssen sie beschnitten werden, ihre Blätter entstaubt und mit Wasser besprüht werden und die Erde gewechselt werden. Für ein gutes Wachstum brauchen sie nicht nur ausreichend Licht, sondern auch regelmäßig Wasser und ab und zu Düngemittel. Vielleicht ist es also nur der Faulheit geschuldet, dass Pflanzen in den Einrichtungskonzepten immer weniger Raum bekommen.

 

Das Home-Office: Schöner wird’s mit Pflanzen

Sogar eingefleischte Großstadtmenschen zieht es regelmäßig ins Grüne. Sei es im Urlaub, im Naherholungsgebiet, im Botanischen Garten oder im Stadtpark: Pflanzen tun uns Menschen gut. Deswegen gehören Zimmerpflanzen zum Wohnen einfach dazu. Sie erfreuen beim Anblick, filtern die Luft und sorgen für ein gesundes Raumklima. Wer in den eigenen vier Wänden im Home-Office arbeitet, der sollte auf die positive Wirkung von Büropflanzen nicht verzichten.

Dieses kleine Stück Natur hat einen wissenschaftlich nachgewiesen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung. Die Farbe Grün wirkt beruhigend und der Betrachter entspannt beim Anblick der natürlichen Formen von Blättern, Halmen und Blüten. Auch wenn es an wohl keinem Arbeitsplatz so bunt aussieht wie beim Baldur Gartenversand, so können auch Büropflanzen mehr als ‘Grün’. In der riesigen Auswahl an Topf- und Kübelpflanzen, die sich für’s Zimmer eignen, findet man jeden Farbschlag und jede Wuchsform.

 

Büropflanzen verbessern das Raumklima

Das ist umso mehr ein Grund, sich ein paar schöne Büropflanzen an den Arbeitsplatz zu stellen. Die grünen Kollegen filtern erwiesenermaßen hochgiftige Substanzen wie Formaldehyd, Ammoniak, Benzol, Aceton sowie unzählige weitere flüchtige Stoffe aus der Luft. Diese werden besonders in Büros mit Einrichtungen aus Kunststoff in großer Menge in die Luft abgegeben. Büropflanzen wie Ficus Benjamini, Drachenbaum, Gummibaum, Zamiifolia, Palmlilie oder Grünlilie fungieren jedoch nicht nur als chemischer Luftfilter, sondern auch durch ihr Blattwerk als Staubfilter. Außerdem regulieren sie die Luftfeuchtigkeit im Zimmer auf natürliche Weise. Nicht zuletzt betreiben die Pflanzen unentwegt Photosynthese, nehmen also das von den Menschen ausgeatmete Kohlendioxid aus der Luft auf und bereichern diese im Gegenzug mit frischem Sauerstoff.

 

Ein Stück Natur am Arbeitsplatz

Wer sich Pflanzen ins Home-Office stellt, hat somit auf ganz natürliche Weise die Raumluft verbessert. Doch Büropflanzen verbessern das Raumklima nicht nur durch diese beschriebenen Faktoren, sondern auch durch ihre schalldämpfende Wirkung. Während all dies das Wohlbefinden auf unsichtbare Weise verbessert, da spielen für viele Menschen die optischen Verbesserungen durch Pflanzen am Arbeitsplatz die größere Rolle. Mehr als jedes von Zuhause mitgebrachte Erinnerungsstück bedeuten sie als lebendige Dekoration ein Stück natürlicher Lebensqualität. Nicht wenigen Menschen bereitet es Freude, sich täglich um ‘ihre’ Pflanze im Büro zu kümmern. Da aber bekanntermaßen nicht jedermann den grünen Daumen besitzt, greift man für die Begrünung des Arbeitsplatzes immer wieder gerne auf die eingangs genannten robusten Klassiker zurück. Auch wer es etwas bunter mag, findet in der Bromelie, im violett blühenden Usamabarveilchen, in der rot blühenden Euphorbia, in Begonien oder Azaleen dankbare Blühpflanzen für die Fensterbank.

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